Vom Angsthasen zum Muthasen - Mut zur Neuorientierung

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Sie wollen sich beruflich neu orientieren, vielleicht sogar selbstständig machen? Diese und ähnliche Themen sind Übergangsthemen. Übergang heißt, das alte Ufer verlassen, um das neue zu erreichen. Dafür braucht man Mutkompetenz®. Werden Sie zur Heldin, zum Helden Ihres eigenen Lebens.

Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut hat, die alten zu verlassen. (Andre Gide)

Unser Leben ist geprägt vom Unterwegssein, von Übergängen und dem Neuanfang. Eines der ältesten Symbole dafür ist der Weg. Begleitet werden diese drei großen Lebensthemen gerne von der Angst aber auch dem Mut. Angst und Mut schließen einander nicht aus, sondern ergänzen einander. Auch ein Auto braucht das Gaspedal und die Bremse. Mut ist der Antreiber, Angst die Bremse. Steigt man nur auf das Gas, wird man irgendwann im Straßengraben landen, stehen wir nur auf der Bremse, kommen wir nicht vom Fleck.

Übergänge in unserem Leben sind jene entscheidenden Wegpunkte mit dem höchsten Entwicklungspotenzial. Und sie sind für den weiteren Lebensverlauf richtungsweisend. Im Wissen darum, dass wir mit den Konsequenzen unserer Entscheidungen in Zukunft leben müssen, ist es zunächst einmal die Angst, die uns handlungsunfähig macht. Wir stehen auf der Bremse und kommen nicht vom Fleck.

Folgende Überlegungen helfen, um Übergänge im Leben zu meistern:

Innehalten und Reflexion

Hilfreich dafür ist eine biografische Erinnerungsreise: Woher komme ich, was war mein Entwicklungsumfeld? Wer oder was hat mich geprägt? Wer waren meine Vorbilder? Was waren meine Träume und was davon konnte ich umsetzen? Wer oder was hat mich gebremst, wer oder was hat mich unterstützt? Was sind meine Stärken, wo vermute ich Potenziale? Was waren meine größten Erfolge und welche Talente meinerseits waren dafür nützlich? Was waren meine größten Misserfolge und was darf ich daraus lernen?

Diese Reflexion ist insofern wichtig, da unbewusste Steuerungsmechanismen im Leben sichtbar und bewusst gemacht werden. Werden sie das nicht, werden Entscheidungen nach denselben Steuerungsmechanismen getroffen und man findet sich irgendwann in derselben Situation wieder, von der ich mich ja verabschieden wollte.

In die Stille gehen

Um eine Vision für sich und sein Leben auf allen Ebenen entwickeln zu können, ist es wichtig, sich in die Stille und in einen leeren Gedankenraum zu begeben. Nur da können sich Ideen formen und Kreativität beginnt zu fließen. Leider wird es immer schwieriger solche Räume zu finden. Erschreckend für mich ist auch, dass es viele Menschen nicht aushalten, mit sich allein zu sein. Hilfreich ist mit Sicherheit eine mehrtägige Pilgerwanderung allein (zu sich selbst) oder ein Rückzugsort (Häuser der Stille). Selbst ein Wochenende allein, ohne Einwirkung von außen, kann schon viel bewirken. Einsamkeit auf Zeit ist ein sehr tiefgreifendes Erlebnis. Auch ich verordne sie mir regelmäßig. Es öffnet sich der Zugang zur inneren Gefühlsebene und ihre Weisheit. Wir entdecken, was uns gut tut und was nicht. Was uns motiviert und was demotiviert. Was uns traurig macht und was glücklich. Malen Sie sich ein Zukunftsbild und speichern Sie es auf Ihrem „Herzensbildschirm“ ab, um es immer wieder abrufen zu können.

Den Weg finden

Es gibt viele Wege nach Rom heißt es so schön. Deshalb ist es ratsam verschiedene Optionen durchzuspielen, wie Sie Ihre Ziele am besten erreichen können. Auch hier empfehle ich, diese auf den Prüfstand Ihrer inneren Weisheit zu stellen. Schreiben Sie die verschiedensten Möglichkeiten und Wegvarianten, ohne diese gleich zu bewerten auf. Danach lesen Sie die einzelnen Optionen durch und bewerten Sie sie mit Ihrem innewohnenden Widerstandsmesser: 10 ist höchster innerer Widerstand, 1 ist geringster innerer Widerstand. Damit schränken Sie die Möglichkeiten schon wesentlich ein. Denn alles was Sie von 1-3 bewertet haben, zeigt Ihnen, dass diese Möglichkeiten für Sie eine hohe Umsetzungsqualität haben. Achten Sie aber auch auf jene Optionen, die Sie mit hohem Widerstand bewertet haben und fragen Sie nach dem Warum. Auch hier können wertvolle Erkenntnisse verborgen sein. Wie zum Beispiel alte Glaubenssätze, Erfahrungen usw.

 

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In Bewegung kommen

Um vom Stillstand in Bewegung zu kommen, braucht es einen Antrieb, braucht es Energie. Zeichnen Sie sich eine Timeline. Tragen Sie auf einer Linie alle Übergänge bzw. stark emotionalen Wegpunkte chronologisch ein. Beginnen Sie mit der frühesten Erinnerung aus Ihrem Leben. Am Ende ähnelt das Ganze einer  Börsenkurslinie. Schreiben Sie über den Spitzen das Ereignis und fügen Sie dazu, welche Ihrer Eigenschaften Ihnen da genützt haben, bzw. wie Sie dieses Ereignis gemeistert haben. Es ist möglich, dass Sie verborgene Stärken, mögliche Kraftquellen und andere Unterstützerinnen finden. Diese Erkenntnisse dienen als wichtige Motivatoren.

Von Mut und Tapferkeit

Laut Siegbert A . Warwitz (deutscher Germanist, Psychologe und Sportwissenschaftler) ist Mut die Initiativkraft und Tapferkeit die Durchhaltekraft. Mut heißt, sich in eine Gefahr zu begeben und sich einer Situation auszusetzen. Tapferkeit hingegen, es durchzustehen. Viele Heldengeschichten erzählen davon: „Herr der Ringe“, Harry Potter“, „Star Wars“, um die modernen zu nennen. Ebenso Sagen und Mythen.

Es braucht Mut, um aus dem Stillstand zu neuen Ufern aufzubrechen und es braucht Tapferkeit, den Weg bis zum Ende zu gehen.

Werden Sie zur Heldin und zum Helden Ihres Lebens.

Selbstcoaching Paket

Leistbares Coachingpaket als Hilfe für den ersten Schritt

Diese Coachingpaket ist eine wertvolle Hilfe zur biografischen Selbstreflexion. Sie können den Großteil des Prozesses in Form eines Selbstcoachings machen. Die Auswertung des Fragekataloges und ein Feedbackgespräch mit mir, gibt Ihnen jene Klarheit die Sie brauchen, um eine fundierte Entscheidng treffen zu können. Inkludiert ist auch ein Potenzialprofil mit Ihren Stärken und Möglichkeiten.

 

Über die Autorin:
"Ich helfe meinen Kundinnen und Kunden Mutkompetenz© zu erwerben, damit sie selbstbestimmt ihren eigenen Weg gehen können."Ingeborg Berta Hofbauer

Ingeborg B. Hofbauer

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