Mutkompetenz® z.B. bei Mobbing

Die Geschichte von Irene (stellvertretend für ähnliche Beispiele)

Die Abteilung von Irene (51 Jahre) bekam eine neue Vorgesetzte. Von Anfang an war das Verhältnis zwischen Irene und ihrer Chefin angespannt, beinahe feindselig. Irene fühlte sich zunehmend gemobbt und suchte das Gespräch mit ihrem Chef. Das Ergebnis war unbefriedigend und endete mit dem Hinweis:“ Macht euch das selbst aus.“

Irene vermutet, dass man sie loswerden will. Sie ist verzweifelt und weiß nicht, was sie tun soll.

 

Padel

Mobbing geschieht unterhalb der Oberfläche und lange gesteht man es sich nicht ein, dass man gemobbt wird. Die Verunsicherung steigt und damit einhergehend die Fehleranfälligkeit.

Sehr häufig sind berufstätige Frauen und Männer ab 45 davon betroffen. Die Folgen können sich fatal auswirken. Von einem schwer angeknacksten Selbstwertgefühl einmal abgesehen, sind Schlaflosigkeit, Blutdruckprobleme, Depressionen und Burnout die Folgen von Mobbing.

 

 

Hat man einen Mobbingverdacht ist Mutkompetenz®  angesagt.

Mutkompetenz® ist der Weg vom Opfer zum Täter. Täter bedeutet in diesem Zusammenhang „eigenverantwortlich zur Tat schreiten“ und den Kampf für die eigene Sache aufnehmen.

Mobbingverdacht - was können Sie selbst tun?

  • Führen Sie ein Mobbingtagebuch: Wichtig ist, dass Sie alles dokumentieren. Halten Sie die Schikanen fest: Zeit, Ort, Personen und Art der Handlungen. Dies ist besonders wichtig, da die Beschwerdemeldung von Mobbing am Arbeitsplatz nur dann Gewicht hat, solange sie konkret genug ist – d.h.: Wann hat wer wie gemobbt?
  • Reden Sie mit Vertrauten: Schlucken Sie Ihr Problem nicht hinunter. Suchen Sie das Gespräch mit Vertrauten oder mit Ihrem Vorgesetzten. Wenden Sie sich an den Betriebsrat oder an die eigens eingerichtete Mobbingberatung des ÖGB.
  • Mobber sachlich darauf ansprechen: Sprechen Sie die Person ruhig und unter vier Augen an. Kontrollieren Sie Ihre Körpersprache, um möglichst selbstsicher zu wirken. Halten Sie Ihre Emotionen in Zaum – greifen Sie Ihr Gegenüber keinesfalls an. Es gilt der Grundsatz: Klar in der Sache, wertschätzend in der Person.
  • Suchen Sie Verbündete: Suchen Sie nach Verbündeten im Unternehmen, die Ihnen zur Seite stehen. Mobbing selbst ist ein Gruppenphänomen und meist kein Individualvergehen. Das heißt, dass auch Sie sich mit Verbündeten als sachliches Kollektiv entgegenstellen können.
  • Wenn die Situation bereits zu verfahren ist: Auch wenn Sie sich im Recht fühlen, sollten Sie sich nicht allzu lange dem Psychoterror aussetzen. Falls der Chef zu den Mobbern gehört, ist es besser, die Aktionen aufzudecken und Schadenersatz zu fordern.
  • Geben Sie sich nicht die Schuld: Viele Opfer zerbrechen sich den Kopf über die eigene vermeintliche Schuld an der Situation. Dabei ist vielmehr die Arbeitsatmosphäre die Ursache, die Mobbing gedeihen lässt. Für diese tragen letztlich meist die Führungskräfte die Verantwortung.

Sie wollen ein Coaching in Anspruch nehmen?

Der Ablauf:

  • Kontaktieren Sie mich und nützen Sie das kostenlose Coachinggespräch am Telefon von 20 Minuten.
  • Wir klären Ihre Situation und Ihre Ziele.
  • Sie bekommen einen Coachingvertrag.
  • Sie können jederzeit den Coachingprozess pausieren oder beenden. Jede Einheit wird separat verrechnet.
  • Coaching via Skype oder am Telefon ist möglich. Die Rechnung ist in diesem Fall im vorhinein zu bezahlen.

Was ist aus Irene geworden?

Irene nahm zunächst das Cochingpaket in Anspruch, um eine biografische Selbstreflektion zu machen. Die Auswertung brachte viele wertvolle Erkenntnisse ans Licht. Im anschließenden Coachingprozess wurde ihr klar, dass sie mit ihrer Arbeitssituation und ihrem Job generell unzufrieden war und etwas verändern wollte.

Eine Ausstiegsstrategie wurde im Coaching gefunden

Sie suchte das Gespräch mit der Personalverantwortlichen und vereinbarte in Folge eine Bildungskarenz. Sie entschied sich, endlich die Ausbildung zu machen, die schon immer ihr Traum war. Nach der Bildungskarenz reduzierte Irene zunächst ihre Arbeitsstunden auf die Hälfte und beschritt gleichzeitig den Weg in die Selbstständigkeit. Sie setzte sich selbst eine Frist von 3 Jahren, um vollständig in die Selbstständigkeit zu wechseln. Diese will sie nach ihrer Pensionierung weiterführen.