Tag: mutkompetenz

Pack es an und coach dich selbst

In den letzten Jahren coache ich zunehmend Menschen, die sich in einer beruflichen und persönlichen Veränderungsphase befinden. Dabei ist mir aufgefallen, dass das KundInnenprofil in folgenden Punkten übereinstimmt.

Alter 45 Plus, weiblich, bestens ausgebildet und sehr erfolgreich.

(Foto:WKO)

Warum kommen ausgerechnet diese Frauen zu mir?

Ganz einfach ausgedrückt.

Sie haben die Nase voll.

Warum?

Weil sie nicht ihren Fähigkeiten entsprechend wertgeschätzt werden, weil sie sich schlecht verkaufen können, weil sie von Kollegen, leider auch von Kolleginnen gemobbt und ausgetrixt werden, weil sie ihre Ideen nicht umsetzen dürfen, weil Sie nicht „nein“ sagen können,  weil sie kurz vor dem Burn-out stehen. Weil sie sich beruflich verändern wollen. Weil sie den Sinn ihrer Arbeit nicht mehr sehen, weil sie sich selbstständig machen wollen.

Viele Jahre haben sie mitgespielt, brav hinuntergeschluckt und die, meist von Männern festgesetzten Spielregeln, im schweigenden Groll akzeptiert.

Warum landen wir immer und immer wieder in denselben beruflichen Situationen und warum spielen wir widerspruchslos mit und reden uns noch dazu ein, dass es genauso sein muss, weil man sonst „draußen“ ist.

Meine Antwort darauf: „Es sind biografische Prägungen, die unser Verhalten, unser Selbstvertrauen und nicht zuletzt alle unsere beruflichen Entscheidungen unbewusst beeinflussen.

Fazit: Irgendwann geht es einfach nicht mehr und die Rückenschmerzen durch das ständige „Verbiegen“ sind nicht mehr auszuhalten.

Die Ursachen dieses selbstzerstörerischen Verhaltens erforsche ich nun seit über 15 Jahren und habe neben den beiden Büchern Rucksackgeschichten®, die diese Themen beleuchten, 2016 die Ausbildung zur Biografiebegleiterin gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass die Biografie einer Person unbewusst auf den beruflichen Kontext Einfluss nimmt. Damit jede Frau und jeder Mann die Möglichkeit hat, diesen Einflussfaktoren auf die Schliche zu kommen, entwickelte ich ein mehrphasiges Coachingpaket zu einem leistbaren Preis.

Die erste Phase des Coachings kann von den KlientInnen in Eigenregie durchgeführt werden. In einem, von mir entwickelten „Arbeitsbuch für Erwachsene“, durchläuft die sich selbst coachende Person einen strukturierten biografischen Erkenntnisprozess. Dabei kommen sowohl innere Bremser als auch verborgene „Schätze“, wie Talente, Fähigkeiten und Stärken ans Licht.

Zum Coachingpaket

„Allein den inneren Bremsern auf die Spur zu kommen, würde einen längeren teureren Coachingprozess in Anspruch nehmen.

 

Dieses Coachingpaket ist eine bewusst niedrig gehaltene Einstiegshürde und soll Lust auf MEHR wecken.

Beim Auswertungsgespräch gehe ich mit meinen KlientInnen gerne in die Natur. Um das, was in diesem Selbstcoachingprozess in Bewegung gekommen ist, beim Gehen in einen kreativen weiterführenden Prozess zu bringen.

Wenn das Leben Veränderung braucht, ist die Natur eine starke Gefährtin.

Nach diesem Auswertungsgespräch ist manches klarer geworden und es können mitunter Ziele formuliert werden. Natürlich kann nach dieser ersten Phase auch aus dem Prozess ausgestiegen werden oder, was häufiger vorkommt, dieser verschoben werden, weil sich durch die Erkenntnisse des Selbstcoachings die Sichtweisen verändert haben und neue Voraussetzungen, vielleicht Strukturen, geschaffen werden müssen. 90% meiner KundInnen sind Frauen. Nicht nur Unternehmerinnen, sondern auch Frauen, die sich beruflich neu orientieren wollen. Der Umstand, dass ich selbst mehrere Unternehmen geleitet, gegründet, begleitet und mitaufgebaut habe, ist ein großer Vorteil.

Auch mich begleitet permanente Veränderung schon das ganze Leben.

Life begin’s out of your Comfortzone

Fazit: Berufliche, sowie auch private Themen und Herausforderungen werden mit der eigenen Biografie in Zusammenhang gebracht, woraus wertvolle Pläne für die Zukunft gemacht werden können. Das begeisterte Feedback der KundInnen spricht für sich.

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Mut zum eigenen Traum – Erfahrungen einer Autorin

Wer „keinen Namen“ hat und in den Medien nicht präsent ist, hat in Österreich keine Chance, in gewisse Kreise aufgenommen zu werden. – Oder doch?

Gedanken zur Buchmesse Leipzig 2016

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Eine frischgebackene Autorin marschiert mit ihrem Erstlingswerk selbstbewusst in eine Buchhandlung und möchte den Geschäftsführer sprechen. Dieser signalisiert mit jeder Faser seines Körpers sein Bemühen, die Dame möglichst rasch wieder loszuwerden. Seine Mimik spricht Bände, während er das Buch als Daumenkino benutzt und die Seiten rasant durchblättert.

„Wissen Sie, nicht dass Sie mich falsch verstehen, aber Sie haben halt keinen Namen“, sagte der Buchmensch von oben herab.

Die Autorin ist irritiert-schließlich hat sie sich doch gerade mit Vor- und Nachnamen vorgestellt.“Es lassen sich heutzutage nur mehr Bücher von bekannten Autoren verkaufen. Es sein denn, Sie werden in den Medien besprochen, sind Spitzensportler, Spitzenkoch oder sonst irgendein ein Star.“

Selbst für Schmankerln wie kostenlose Lesungen, Übernahme der Marketing- und Werbekosten etc. bleibt der gute Mann gänzlich unempfänglich. Er hat kein Interesse an einer unbekannten Autorin. Sein Entscheidungskriterium ist der Gewinn, den er mit einem Buch machen kann und diese Möglichkeit schließt er mit dieser „namenlosen“ Autorin von vorn herein aus.

Diese Geschichte ist lediglich ein Beispiel von vielen. Wenn Sie sich jemals irgendwo als Künstler oder Künstlerin, als Berater oder freischaffender Kreative beworben haben, können Sie diese Szene der Autorin und des Buchmannes mit Leichtigkeit auf Ihr eigenes Betätigungsfeld übertragen.

Auf den ersten Blick erscheint diese Situation irgendwie verfahren: Wer bekannt ist, wird wohl kaum „Klinkenputzen“ gehen und wer unbekannt ist, der bekommt keine Chance. Also muss irgendwo dazwischen der Schlüssel liegen, der das Tor zur Bekanntheit, zu einem „Namen“, aufschließt. Diesen Schlüssel gilt es zu finden!

Der symbolische Buchmann ist nicht das Problem! Er erfüllt lediglich seinen eigenen Part in dem Spiel- und so gesehen ist sein Vorgehen durchaus nachvollziehbar und in Ordnung. Jammern, schimpfen, Frust und letztendlich Resignation „man hat eh keine Chance, deshalb lasse ich es einfach sein“ bringen einem da auch nicht wirklich weiter. Die Aufgabe, vor der alle „Namenlosen“ stehen, sobald sie diesen Zustand ändern möchten, lautet nicht: „Wie zwinge ich mein Gegenüber im Rahmen der österreichischen Rechtsordnung dazu, mein Projekt zu „kaufen“?“, sondern:

„Wie bringe ich die potenziellen Kunden und Kundinnen dieser Person dazu, nach meinem Projekt zu fragen?“

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Die Erkenntnis, die Sie aus einer solchen urprünglich äußerst demotivierenden und mitunter sogar demütigenden Szene erlangen können, ist in Wahrheit unbezahlbar-wenn Sie sie nutzen!

Sie werden es schon geahnt haben. Ich war diejenige, die so „naiv“ (französisch naif = kindlich, ursprünglich) war und diese Erfahrung mit ihrem Erstlingswerk gemacht hat. Diese Erfahrung hat mich zu einer geänderten Fragestellung geführt:

„Was muss ich tun, dass die Kundinnen und Kunden des Buchhändlers nach meinem Buch fragen?“.

Daraufhin habe ich meine Verkaufsstrategie für mein erstes Buch geändert. Innerhalb von 6 Monaten verkaufte ich 1000 Stück. Ich habe zwar noch immer keinen „Namen“, aber ich habe immerhin mit diesem Verkaufserlös mein zweites Buch finanzieren können, das ich in einem Verlag herausbringen konnte und dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesser steht. Rucksackgeschichten – Anleitung zur Mutkompetenz

Die Erfahrungen, die ich bei der Vermarktung meines ersten Buches, Rucksackgeschichten – Anleitung zum Selbstcoaching gemacht habe, sind in einem Selbstcoaching Katalog eingeflossen, der inzwischen von vielen Menschen angefordert wird, die ebenso in „Erscheinung“ treten wollen.

Mein zweites Buch Rucksackgeschichten soll Mut machen die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Viele Geschichten von meinen Solowanderungen kreuz und quer in Europa und viele Geschichten von meiner Arbeit als Beraterin sind darin erzählt. Tipps für den Aufbau eines eigenen Business ergänzen das Lesevergnügen.

Ihre Ingeborg Berta Hofbauer Autorin und Gründerin der Marke Rucksackgeschichten®

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Ich will niemals groß werden!

Die Heldin meiner Kindheit: Pippi Langstrumpf

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„Ich will niemals groß werden. Große Menschen haben niemals etwas Lustiges. Sie haben nur einen Haufen langweilige Arbeit und komische Kleider und Hühneraugen und Kumminalsteuern.“ „Kommunalsteuer heißt es“, sagte Annika. „Ja, der gleiche Unsinn ist es in jedem Fall“ sagte Pippi.

(aus Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren)

Ich kann von Glück sagen, dass Mutter mich, ab meinem 5. Lebensjahr (ich konnte bereits mit 5 Jahren fließend lesen) mit Büchern versorgte. Das war der Beginn meiner Lesesucht. 3-4 Bücher pro Woche verschlang ich und wenn meine Freundinnen vor der Haustüre standen, um mich zum Spielen abzuholen, ließ ich mich verleugnen oder spielte auf krank, um lesen zu können. Meine Bücher waren meine besten Freunde – auch heute noch. Ich habe sie alle aufgehoben. Die vielen Abenteuergeschichten von Enid Blyton und andere Kinderbücher. Wobei Abenteuergeschichten mein Lieblingsgenre war – damals wie heute. Mein Dachboden ist voll mit den Büchern von damals. Von ihnen werde ich mich niemals trennen können.

Doch ein besonderes Buch steht nach wie vor in meiner Bibliothek. „Pippi Langstrumpf“. Die  große Heldin meines Kinderuniversums. Abgegriffen, da unzählige Male gelesen. Die Geschichten von einem unangepassten Mädchen, das alles machte, wozu es gerade Lust hatte, das frei und unabhängig war und ihren Reichtum dafür verwendete anderen zu helfen, und um Spaß zu haben. Ach wie liebte ich diese Geschichten.

Herrlich unpädagogisch und incorrectness

„Und wie kannst du überhaupt verlangen, dass ein kleines Kind, das eine Mutter hat, die ein Engel ist, und einen Vater, der Negerkönig ist, und das sein ganzes Leben lang auf dem Meer gesegelt ist. immer die Wahrheit sagen soll“

Pippi wirbelte die spießige Gesellschaft der kleinen Stadt in der sie lebte  ordentlich auf und zeigte den beiden wohlerzogenen und angepassten Nachbarskindern Annika und Thomas was Mut ist und worauf  es im Leben wirklich ankommt.

Pippi Langstrumpf weckte in mir eine unstillbare Sehnsucht. Die Sehnsucht nach einem freien und selbstbestimmten Leben.

Diese Sehnsucht begleitete mich über mein ganzes Leben und es gelang mir sie erfolgreich über zwei Jahrzehnte zu überhören. Ich hatte mich dem traditionell geprägten, gesellschaftlich anerkannten Leben auf dem Land angepasst und fand mich schlussendlich als Gefangene darin wieder.  Bis ich es irgendwann nicht mehr aushielt, die meisten Spielregeln brach, um auszubrechen und neu anzufangen. Diesen Prozess habe ich in meinem ersten Buch niedergeschrieben.

Rucksackgeschichten – Aufbruch in ein gelungenes Leben mit leichtem Gepäck

Weitere 10 Jahre vergingen, um wirklich frei zu sein.

Frei von Existenzängsten, frei von alten Denkmustern und Glaubenssätzen, frei davon, Anerkennung wichtiger Bezugspersonen zu bekommen. Auch frei davon,  den eigenen Selbstwert über einen Mann zu nähren, frei vom gängigen Mutterbild, frei vom gängigen Tochterbild. Frei zu entscheiden, für wen ich arbeite und für wen nicht und diese Entscheidung nicht vom Geld abhängig zu machen, sondern vom eigenen Wertekodex.

Pippi, meine Heldin aus frühen Kindertagen ist wieder bei mir eingezogen. Die das Leben feiert und das macht, wozu sie selbst Lust hat. Mit einem großen Herz für Schwache, Unterdrückte, weniger Privilegierte und  Hilfesuchende. Sie macht mir immer wieder Mut eingefahrene Sichtweisen zu ver-rücken.

„Vor allen Dingen möchte ich mir ein Klavier kaufen.“ „Ja, aber Pippi“, sagte Thomas. „Du kannst ja wohl nicht Klavier spielen!“ „Wie soll ich das wissen, wenn ich es noch nie versucht habe?“ sagte Pippi. „Ich habe niemals ein Klavier gehabt, auf dem ich es probieren konnte. Und das will ich dir sagen, Thomas, Klavier spielen ohne Klavier, dazu braucht man eine ungeheure Übung bis man es kann.“

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Rucksackgeschichten bestellen unter: Zur Buchbestellung

Ingeborg Berta Hofbauer

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